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Abschreibung

Erfasst im betrieblichen Rechnungswesen planmäßige oder außerplanmäßige Wertminderungen von Vermögensgegenständen. Damit wird die Leistungs- und Wertminderung eines Gutes, zum Beispiel einer Maschine, durch Benutzung oder Alterung erfasst.

AIDA-Formel

Vereinfachte Formel, die beschreibt, wie Werbung auf den Verbraucher wirkt. A = attention, Aufmerksamkeit erzeugen; I = interest, Interesse wecken; D = desire, einen Kaufwunsch auslösen; A = action, den Kauf bewirken.

Angebot

Aus rechtlicher Sicht handelt es sich um eine Willenserklärung, Waren zu den angegebenen Bedingungen zu verkaufen. Ein Angebot richtet sich grundsätzlich an eine genau bestimmte Person oder Personengruppe. Bei Präsentationen von Waren im Supermarkt oder in Prospekten handelt es sich dagegen um eine Anpreisung.

Angebotsoligopol

Beschreibt in der Betriebswirtschaftslehre eine Marktsituation, in der es viele Nachfrager (Kunden), aber nur wenige Anbietergibt.

Aufbewahrungspflicht

Bezeichnet beim zweiseitigen Handelskauf das Recht des Käufers mangelhafte Ware nicht annehmen zu müssen. Der Verkäufer ist dagegen dazu verpflichtet diese Ware aufzubewahren bzw. zu behalten.

Bedarfsforschung

Gibt Auskunft über die tatsächlichen und möglichen Nachfrager eines Produktes. Der Markt wird sowohl anhand der Absatzzahlen der bestehenden Nachfrage als auch der latent vorhandenen, aber nicht in einen konkreten Bedarf umgesetzten Nachfrage ermittelt.

Bedürfnisse

Das Verlangen oder der Wunsch, einem empfundenen oder tatsächlichen Mangel Abhilfe zu schaffen, nennt man Bedürfnis. Man unterscheidet Existenzbedürfnisse (essen, trinken, kleiden), Kulturbedürfnisse (fernsehen, Tanzen in der Disco) und Luxusbedürfnisse (Designerkleidung tragen, eine Kreuzfahrt machen).

Betriebliche Kennzahlen

Rentabilität, Cashflow, Wirtschaftlichkeit und Produktivität gehören zu den wichtigsten Kennzahlen eines Wirtschaftsunternehmens. Mit ihnen wird die Leistung eines Betriebes kontrolliert.

Bilanz

Stichtagsbezogene Gegenüberstellung von Vermögen (Aktiva) und Schulden (Passiva) eines Unternehmens. Der Bilanzgewinn oder -Verlust ergibt sich aus der Differenz zwischen Aktiva und Passiva. § 266 Handelsgesetzbuch regelt die Gliederung der Bilanz. Jedes Unternehmen ist verpflichtet, jährlich zum Geschäftsjahresabschluss eine Abschlussbilanz zu erstellen.

Bückzone

Die unterste Regalfläche (unter 80 cm) ist schwierig zu erreichen und wird vom Kunden seltener beachtet. Hier werden Waren mit hohem Eigengewicht, Preiseinstiegsprodukte oder Artikel, die nur selten entnommen werden, eingestellt.

Cash and Carry

Betriebsform des Großhandels, bei dem die Kunden – ausschließlich gewerbliche Kunden und institutionelle Großverbraucher wie etwa Krankenhäuser – sich die gewünschten Waren selbstständig zusammenstellen. Bekannte deutsche Vertriebslinien sind zum Beispiel Metro Cash and Carry (Metro Group) oder Edeka C+C Großmarkt (Edeka).

Cashflow

Englisch für Geldfluss oder Kassenzufluss. Gibt Auskunft über die Selbstfinanzierungskraft und Kreditwürdigkeit eines Unternehmens.

Convenience

Der Begriff aus dem englischen bedeutet bequemes Essen (convenience = Bequemlichkeit, food = Essen). Damit werden Lebensmittel bezeichnet, die bereits so verarbeitet sind, dass sie besonders schnell und leicht zuzubereiten sind, wie zum Beispiel Kochbeutelreis.

Convenience Store

Betriebsform des Einzelhandels, die neben einem schmalen Warensortiment (Süß- und Tabakwaren, Getränke, Zeitschriften) auch Dienstleistungen (Lotterie) anbietet. Dazu gehören vor allem Tankstellen, Kioske und kleinere Nachbarschaftsmärkte. Das Preisniveau der Artikel ist eher hoch.

Deckungskauf

Gerät ein Lieferant in Verzug bei der Warenlieferung, ist der Einzelhändler berechtigt diese anderweitig zu beschaffen. Der Preisunterschied, etwa bei einer teureren Lieferung bei einem Konkurrenten, geht dann zulasten des Lieferanten.

Discounter

Einzelhandelsbetriebe mit einem eng begrenzten Sortiment, die vor allem im Niedrigpreissegment angesiedelt sind. Harddiscounter wie etwa Aldi setzen dabei auf ein sehr schmales Sortiment von nur etwa 1.000 schnell drehenden Artikeln, darunter bevorzugt Eigenmarken. Softdiscounter wie etwa Netto oder Plus führen innerhalb ihres Sortimentes von bis zu 2.500 Artikeln auch Markenware und sind häufig um Shop-in-Shop-Systeme (vor allem Bäckereien) erweitert.

DSD

Das Duale System Deutschland oder auch „Der grüne Punkt" wurde nach der Einführung der Verpackungsordnung ins Leben gerufen. Das DSD übernimmt für Hersteller und Handel die Rücknahme der Verkaufsverpackungen und führt diese - sofern möglich - einem Recycling zu.

Durchschnittlicher Lagerbestand (DLB)

Dabei handelt es sich um eine Kennziffer, mit deren Hilfe ermittelt wird, wie groß der Vorrat von einem Produkt in einem bestimmten Zeitraum durchschnittlich war. Zur Berechnung des durchschnittlichen Lagerbestandes werden der Anfangsbestand und der Endbestand addiert und anschließend durch zwei geteilt.

EAN-Code

Die European Article Number (EAN) ist eine unverwechselbare Artikel-Identifikationsnummer, seit 2009 über Europa hinaus gültig = GTIN (Global Trade Item Number). Der Code besteht aus acht beziehungsweise 13 Ziffern und wird in der Regel als maschinenlesbarer Strichcode auf den Waren angebracht.

Eigenbeleg

Sind intern erstellte Belege für die Buchführung. Dazu gehören etwa Kopien von Ausgangsrechnungen oder Gehaltsabrechnungen. Belege sind im Allgemeinen ein wichtiges Beweismittel für die Richtigkeit der Buchführung. Es gilt der Grundsatz: Keine Buchung ohne Beleg.

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