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Bleibt neugierig!

Stefan Gödde moderiert am 9. Oktober 2018 das Grips&Co-Finale im E-Werk in Köln.

Wir haben mit ihm gesprochen - über Helden und Herausforderungen.

Herr Gödde, Sie haben vor einigen Jahren bereits das Grips&Co-Finale moderiert. Erinnern Sie sich noch, wie das war?

Ich erinnere mich an: Megastimmung in der Halle, hochmotivierte, junge und smarte Menschen – und an einen fantastischen Tag. Deshalb freue ich mich schon sehr, in diesem Jahr wieder dabei zu sein.

 

Worauf sind Sie bei Ihrem diesjährigen Einsatz am meisten gespannt?

Darauf, wie viele – oder besser gesagt: wie wenige – Fragen ich selbst richtig beantworten kann. Die Finalisten haben mich in der Vergangenheit immer haushoch geschlagen.

 

Flexitarier, Veganer, Allesesser: Welcher Ess-Typ sind Sie?

Um ganz ehrlich zu sein: Ich habe einige Mühe, die verschiedenen Typen auseinanderzuhalten: Frutarier, Pescetarier, Freetarier,

Paläo-Diätiker, die nur laktosefreie Anti-Zöliakie-Lebensmittel essen, oder so ähnlich. Das kann schon anstrengend sein. Ich glaube, dass man sich entspannen sollte. Schwarz-Weiß-Denken tut selten gut, auch beim Essen. Ich versuche, mich abwechslungsreich zu ernähren und abends wenig Kohlenhydrate zu essen.

 

Mit welchen Eigenschaften kann Sie ein junger Mensch beeindrucken?

Ich glaube, dass Neugierde eine essentielle Eigenschaft für junge Menschen ist. Neugierig zu sein – und damit meine ich nicht das Herumschnüffeln im Handy von anderen – ist sehr wichtig. Wer neugierig auf die Welt ist, der ist offen. Offene Menschen schauen über den eigenen Tellerrand hinaus, haben Visionen, wollen die Welt entdecken und verändern. Und sie sind mutig. Also: Bleibt neugierig!

 

Was ist für Sie das Besondere an einem Qualifizierungsprogramm wie Grips&Co?

Grips&Co ist eine tolle Möglichkeit für junge Menschen, einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen, was sie draufhaben, welch umfassendes Wissen sie sich während ihrer Ausbildung angeeignet haben. Ein bisschen Wettkampfatmosphäre gehört natürlich dazu, und der Beste – oder die Beste – soll gewinnen. Aber das Ganze macht vor allem auch Spaß. Und der Moderator lernt auch noch was über Warenkunde dazu – eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

 

Wann haben Sie zuletzt etwas Neues im Supermarkt ausprobiert und was war das?

Das war ein neuer Ziegenkäse. Intensiv, aber köstlich.

Welche Tipps können Sie als alter Showbiz-Hase den Nachwuchskräften auf der Bühne gegen die Aufregung mitgeben?

Gegen Lampenfieber hilft vor allem eins: Sich die erste Reihe im Publikum in Unterwäsche vorstellen. Bei allem Respekt: Vermutlich müsste man bei dem Anblick innerlich ein bisschen schmunzeln. Und wer schmunzelt, kann nicht mehr aufgeregt sein.

 

Sie waren schon in Fukushima und haben auf Schlittschuhen moderiert. Was ist das Faszinierende an Herausforderungen?

Neue Herausforderungen machen das Leben erst spannend. Und deshalb liebe ich meinen Job sehr. Er ist unglaublich vielfältig und lässt mich immer wieder neue Menschen kennenlernen. Egal ob in Nordkorea oder beim Grips&Co-Finale.

 

Gibt es etwas, vor dem Sie selbst Angst haben?

Abgesehen von den Tücken des Alltags wie etwa „Fischgräte verschlucken und daran jämmerlich ersticken“ bin ich ein relativ angstfreier Typ.

 

Wer waren die Helden Ihrer Jugend?

Irgendwie fand ich Boris Becker und Steffi Graf ganz cool. Damals. Bevor alle Jugendlichen googeln müssen: Die beiden waren früher mal Weltklasse-Tennisspieler.

 

Was war das bisher tollste Erlebnis Ihrer Karriere?

Ich werde immer ganz demütig, wenn ich die Größe und Einzigartigkeit von Mutter Natur bestaunen kann. In einen schlafenden

Vulkan auf Island zu klettern war zum Beispiel so ein Erlebnis. Oder auch eine Fahrt mit dem Schneemobil über das endlose arktische Eis von Spitzbergen.

 

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